AARETAL FELDPRODUKTE war an der BEA

Während zehn Tagen an der BEA einen Stand zu betreiben ist eine Herkulesaufgabe und als Einzelbetrieb normalerweise kaum zu bewältigen. Unser Verein hatte das Glück, von Bio Bern, der Vereinigung der Berner Biobauer und Bäuerinnen, für einen Gemeinschaftsstand im Rahmen eines Förderprojekt regionale Direktvermarktung (Bio-Suisse) eingeladen zu werden. Dadurch konnten sich sechs unserer Betriebe in eine Standbetreuung teilen.

Unsere im Verein Aaretaler Feldprodukte organisiserten Bio-Bauernhöfe lieferten eine Auswahl von hofgemachten Lebensmitteln. Dazu gehören Trimsteiner Tofu, Humus von Klara Okara und Apfelringli aus Wichtrach, Rubiger Leberpastete und Rüeblisaft sowie grüne Linsen und rote Bohnen. Auch Steffisburger Wein gab es zu kaufen oder Wichtracher Bärlauchteigwaren, dazu feine Saucen. Kernotto aus Rubigen und Trockenwürste aus Gerzensee waren ebenfalls im Angebot…

Von Bio Bern wurde das Fokus-Thema „Food Waste“ vorgeschlagen und gestalterisch umgesetzt, so dass die Besucherinnen sich spielerisch an das Thema annähern konnten. Die für das Förderprojekt naheligenden Fragen lauteten also, welche Betriebe machen mit, welche Produkte bieten wir gemeinsam an und wie organisieren wir den Nachschub.

Für die Planung konnten wir auf die Erfahrung vom vergangenen Bio-Erntedankfest zurückgreifen. Zudem hatten wir mit Marianne Schatzmann von Bio Bern wertvolle Unterstützung, etwa für die Organisation einer passenden Kühlvitrine.

Im Rückblick hat sich der Aufwand gelohnt. Die Besucher an unserem Stand Bio Bern/Aaretaler Feldprodukte fühlten sich vom Thema Food Waste und den Test- Leckerbissen angezogen. Es wurde Wettbewerbe ausgefüllt, Müsterchen probiert, diskutiert und auch eingekauft.

Was bleibt für uns? Die BEA war eine gute Plattform, um mit den Kundinnen ins Gespräch zu kommen, unser Angebot bekannt zu machen und Erfahrung mit einem gemeinsamen Verkaufsstand zu sammeln. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Projektteilnahme konnten wir den eher knappen Verkaufserlös verkraften. Aktuell fliesst eine Umfrage unter den Mitgliedern in das laufende Projekt Regionale Direktvermaktung mit ein.

Es freut uns sehr, wenn Sie unsere Aktivitäten weiterverfolgen und uns wieder einmal einen Besuch abstatten, sei es in den Hofläden, am Wuchemärit in Müsinngen oder am kommenden Bio Märit auf dem Bundesplatz in Bern.

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